1. Sozial- und Wirtschaftsraum

Die Schule wird von Schülerinnen und Schülern aus Freienohl, dem gesamten Stadtgebiet Meschede sowie in Einzelfällen aus Ortschaften benachbarter Gemeinden besucht. Durch die unmittelbare Anbindung an die Fahrstrecken der RLG und der Deutschen Bahn erreichen alle Schülerinnen und Schüler die Schule in ungefähr einer halben Stunde.

Zurzeit sind 25 Lehrkräfte an der Schule beschäftigt. Unterstützt werden die Lehrkräfte durch eine Schulsozialarbeiterin und drei Berufseinstiegbegleiter des Kolping Bildungswerks Südwestfalen, die 30 Schülerinnen in schulischen Belangen und Fragen der Berufswahl auf Ihrem Weg ab Klasse 9 begleiten.

 

Die Konrad-Adenauer-Schule Freienohl sowie ihr Einzugsbereich der Kreis- und Hochschulstadt Meschede mit ihren rund 30.000 Einwohnern sind ländlich gelegen. Die Region ist durch handwerkliche Kleinbetriebe sowie industrielle und dienstleistende Betriebe geprägt.

 

Zudem ist der Bedarf der heimischen Wirtschaft an qualifizierten Fachkräften derzeit enorm hoch, besonders in den Bereichen Handwerk, Gesundheit, Logistik, Informatik, Elektro und Metallbau bestehen Engpässe.

Aufgrund der Altersstruktur (im Jahr 2030 werden über 35% der Bürgerinnen und Bürger[1] ihr Rentenalter erreicht haben) und der Arbeitsmarksituation ist in den nächsten Jahren mit einem Rückgang der Schülerzahlen zu rechnen.

Aus den o. g. Fakten lässt sich erkennen, dass es (bezogen auf den Wirtschaftsraum) wichtig ist, regional bedeutsame Wirtschaftsbereiche in den Wahrnehmungshorizont der Schülerinnen und Schüler zu rücken sowie das duale Ausbildungssystem als auch die Attraktivität von klein- und mittelständischen Unternehmen der Region zu stärken.

 

  1. Übergangsquoten

(Angaben in Prozent)

 

 

Im vergangenen Jahr haben alle Schülerinnen und Schüler einen sinnvollen Anschluss (im Sinne des Landesvorhaben KAoA) nach ihrem Abschluss an der Konrad-Adenauer-Schule gefunden.

 

  1. Kooperationspartner

Die Konrad-Adenauer-Schule kooperiert regelmäßig mit verschiedenen Partnern, um die Qualität der Berufsorientierung zu verbessern und ihre praxisnahe Ausrichtung zu ermöglichen.

  • Berufsberatung der Agentur für Arbeit (Frau Reinhart und Herr Wulf)
  • Kolping Bildungszentrum Südwestfalen (Knigge-Kurs, Berufseinstiegsbegleitung)
  • Betriebe im Rahmen der Schülerbetriebspraktika
  • Unternehmensvertreter bei schulinternen Infoveranstaltungen (SchuWi-Abend, Projektwoche Kl. 8)

 

  1. Koordinatorinnen für die Berufsorientierung

Frau Klute und Frau Luttermann übernahmen mit dem Schuljahr 2017/18 offiziell die Berufsorientierung an der Konrad-Adenauer-Schule. Zusammen mit Frau Neumann koordinieren sie im laufenden Schuljahr die Kooperation mit außerschulischen Partnern (§ 5 SchulG), stellen eine Jahresplanung auf und unterstützen die Umsetzung, koordinieren die Schülerbetriebspraktika und organisieren Informationsveranstaltungen. Sie sind Ansprechpartnerinnen der Klassenlehrer, der Schulleitung und vor allem der Schüler in Fragen der Berufsorientierung.

Sie betreuen die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10A1 und 10A2 im Langzeitpraktikum. Frau Dahlhoff betreut die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9.

 

  1. Berufsorientierungsbüro (BOB)

Das Berufsorientierungsbüro ist als Anlaufstelle zu festen Öffnungs- und Beratungszeiten zugänglich. Während dieser Zeiten steht mindestens eine Koordinatorin für berufliche Koordination für individuelle Beratungsgespräche zur Verfügung. Außerhalb der Öffnungszeiten sind weitere Termine nach Vereinbarung möglich.

Alle Schüler und Schülerinnen haben Zugang zu aktuellen Informationsmaterialien zur Berufs- und Studienorientierung, zur Literatur zum Thema Bewerbung, Vorstellungsgespräche, Einstellungstests, zu Berufs- und Lebensplanung und Informationen zu Ausbildungs- und Praktikumsplätzen in der Region. Zudem gibt es die Möglichkeit, vor Ort Bewerbungen zu schreiben.

 

[1] Quelle: Statistische Ämter der Länder, ies, Deenst GmbH, eigene Berechnungen. Jan. 2018